Um Coopers Einsatz in der Zucht bestmögich zu begründen und damit viele seiner Merkmale dazu beitragen, dass er die Rasse verbessert, spielt auch die genetische Diversität eine Rolle.

Da diese nicht durch die Testung auf Erbkrankheiten, Farbvererbung, Augenkrankheiten o.ä. festgemacht werden kann, wurden von Cooper zusätzlich zwei Umfangreiche DNA-Profile in Auftrag gegeben.

dna-Profile

DNA Profil Grafik_edited.jpg

Premium DNA-Profil
ISAG(2020)

"In dieser Grafik können Sie die genetische Variabilität (Heterozygotie) Ihres Tieres ablesen. Die Heterozygotie (% Het) beschreibt den Prozentsatz an genetischen Merkmalen (SNPs), bei denen Ihr Hund unterschiedliche Varianten von Mutter und Vater vererbt bekommen hat. Im Rassevergleich sind Tiere mit hoher Heterozygotie nach aktuellem wissenschaftlichem Stand weniger von Inzucht betroffen als Tiere niedriger Heterozygotie.

Für die Berechnung der Heterozygotie verwenden wir den genetischen Fingerabdruck (das Premium SNP DNA-Profil) sowie hunderte weiterer genetischer Merkmale in der DNA Ihres Hundes. Ihr Hund ist in der Grafik mit einem Kreuz und einer schwarzen durchgezogenen Linie markiert. Sobald eine genügend große Referenzpopulation Ihrer Rasse bei LABOKLIN untersucht wurde, sehen Sie die genetische Variabilität der gesamten Rassepopulation als orange schraffierten Bereich. Der Mittelwert der Rasse ist als graue gestrichelte Linie gekennzeichnet.
Kleine Populationsgrößen und Inzucht können die Heterozygotie einer Rasse verringern.

Tiere mit hoher Heterozygotie im Rassevergleich können daher in der Zucht zum Erhalt der genetischen Vielfalt einer Rasse beitragen.

 

Bitte beachten Sie jedoch, dass durch die Heterozygotie keine Rückschlüsse auf einzelne Faktoren wie Erbkrankheiten oder äußerliche Merkmale wie der Fellfarbe gezogen werden können. Der Erhalt von genetischer Variabilität kann ein Baustein in der verantwortungsvollen Hundezucht sein, darf aber nicht für sich allein betrachtet werden"

(Grafik kopiert und Text zitiert aus Laboklin Befund vom 17.11.2021; auf Anfrage einsehbar)

DLA Typisierung
durch Feragen

Mittels einer Probe aus Coopers Mundschleimhaut wurden aus seiner DNA die Genkombinationen  (DLA-DRB1, DLA-DQA1 und DLA-DQB1), sowie sein genomischer Inzuchtkoeffizent bestimmt.

Mir war es besonders wichtig den genomischen IK Wert bestimmen zu lassen und mich nicht einzig und allein auf Ahnentafeln oder Plattformen im Internet zu verlassen.

Es ist sehr erfreulich, dass Coopers genomischer IK auf 6 Generationen berechnet bei 3,00% und damit deutlich unter dem Durchschnittswert der Labradore liegt!

Detaillierte Infos zum Thema genomischer Inzuchtkoeffizient: Genomischer Inzuchtkoeffizient - Die Revolution der Inzuchtermittlung (feragen.at)